| Heute: | 132 |
| Gesamt: | 184953 |
| Pro B: BSW Sixers bleiben auch gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel zuhause ungeschlagen |
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| Montag, 19. November 2012 um 14:40 Uhr |
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Dass die Anspannung bei den Sandersdorfer Gastgebern groß war, zeigte eine Szene im zweiten Viertel: Mit einer schnellen Bewegung drehte sich Sixers-Trainer Stephen Arigbabu vom Rand des Spielfelds weg und machte seinem Unmut über eine missglückte Offensivaktion seines Teams lautstark Luft. Doch was war geschehen? Im ersten Viertel sahen die Gäste in der Sandersdorfer Ballsporthalle eine aggressive und geschlossen auftretende Heim-Mannschaft, die sich ab der Mitte des Viertels regelrecht in einen Offensivrausch spielte. Travis Clark, der Center-Spieler der Gäste aus Niedersachsen, eröffnete das Spiel mit zwei Punkten, worauf die Sixers mit einem Dreier von Aufbauspieler Sascha Ahnsehl und Punkten ihres Frontcourts durch Ralph Schirmer und Paul Harrison antworteten. In der Defensive gelang es, den Kopf der Wolfenbütteler Mannschaft, Henje Knopke, aus dem Spiel zu nehmen. Mitte des Viertels setzten sich die Gastgeber mit einem 8-2 Run dann erstmals etwas ab. Vor allem Paul Harrison trumpfte in den letzten fünf Minuten des Viertels auf. Mit einem No-Look-Pass in der Zone legte er Ralph Schirmers Punkte zum 17:12 auf. Ein Ausrufezeichen setzte er dann mit einem krachenden Dunking in der 8. Spielminute nach Lob-Pass von Tom Lipke zum 25:18. Harrison zeigte mit zehn Punkten im ersten Viertel seine bisher beste Leistung im Trikot der Sandersdorfer. Er überzeugte mit seinem präsenten und aggressivem Spiel, dem sein Gegenspieler Frank Theis defensiv nicht viel entgegenzusetzen hatte. Dass der Punkteabstand zum Ende des ersten Viertels mit dem Stand von 29:22 nicht noch größer war, hatten die Spieler von Herzöge-Coach Benjamin Travnizek vor allem ihrem Neuzugang, Combo-Guard Demetrius Ward, und dem offensiv starken Power Forward Frank Theis, zu verdanken. Theis streute bis zum Ende des ersten Viertels acht Punkte ein. Wolfenbüttel stellte mit Beginn des zweiten Viertels auf eine Zonenverteidigung um und machte so den Raum eng, was dazu führte, dass die folgenden drei Viertel ein anderes, ausgeglicheneres Spiel zwischen den beiden Kontrahenten zeigten. Das folgende Viertel war auf beiden Seiten von einer intensiveren Verteidigung geprägt. In der Offensive kam es zudem nun zu unkonzentrierten Aktionen. Erst im dritten Viertel gelang es den Spielern aus Wolfenbüttel, das Spiel wieder etwas enger zu gestalten. Allerdings rückte ihr bis dahinter dominantester Spieler, Forward Frank Theis, als anspielbare Station auf die Position des Aufbauspielers an der Dreierlinie, wodurch die Gäste sich selbst ihrer Stärke unter den Brettern beraubten. Dies führte zwar dazu, dass die Gäste mehr Platz in der Zone hatten, zum Korb ziehen konnten und so bis zur Mitte des dritten Viertels den Vorsprung von 13 Punkten auf 45:43 einschmolzen. Erlaubte aber auch den Sixers insgesamt beeindruckende 30 Defensiv-Rebounds zu sammeln. Angetrieben vom erneut guten Jeremie Simmons und seinem Dreier zum 48:43 in der 5. Spielminute des dritten Viertels setzten sich die Spieler von Trainer Arigbabu mit einem 10:2 Lauf wieder ab. Der 25jährige glänzte auch gegen Wolfenbüttel mit vier von fünf verwandelten Dreiern. Herzöge Wolfenbüttel: Ward (7 Pts), Börstler (3 Pts), Pöschel (6 Pts), Knopke (9 Pts, 7 Rebs), Theis (20 Pts, 8 Rebs), Schwarz (2 Pts), Schubert (4 Pts), Clark (12 Pts, 7 Rebs), Cantürk (7 Pts) |