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BSW - Sixers
Pro B: BSW Sixers bleiben auch gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel zuhause ungeschlagen PDF Drucken E-Mail
Montag, 19. November 2012 um 14:40 Uhr

Am 8. Spieltag der Pro B Nord empfingen die BSW Sixers die Basketballer des MTV Herzöge Wolfenbüttel.

Dass die Anspannung bei den Sandersdorfer Gastgebern groß war, zeigte eine Szene im zweiten Viertel: Mit einer schnellen Bewegung drehte sich Sixers-Trainer Stephen Arigbabu vom Rand des Spielfelds weg und machte seinem Unmut über eine missglückte Offensivaktion seines Teams lautstark Luft. Doch was war geschehen?

Im ersten Viertel sahen die Gäste in der Sandersdorfer Ballsporthalle eine aggressive und geschlossen auftretende Heim-Mannschaft, die sich ab der Mitte des Viertels regelrecht in einen Offensivrausch spielte. Travis Clark, der Center-Spieler der Gäste aus Niedersachsen, eröffnete das Spiel mit zwei Punkten, worauf die Sixers mit einem Dreier von Aufbauspieler Sascha Ahnsehl und Punkten ihres Frontcourts durch Ralph Schirmer und Paul Harrison antworteten. In der Defensive gelang es, den Kopf der Wolfenbütteler Mannschaft, Henje Knopke, aus dem Spiel zu nehmen. Mitte des Viertels setzten sich die Gastgeber mit einem 8-2 Run dann erstmals etwas ab. Vor allem Paul Harrison trumpfte in den letzten fünf Minuten des Viertels auf. Mit einem No-Look-Pass in der Zone legte er Ralph Schirmers Punkte zum 17:12 auf. Ein Ausrufezeichen setzte er dann mit einem krachenden Dunking in der 8. Spielminute nach Lob-Pass von Tom Lipke zum 25:18. Harrison zeigte mit zehn Punkten im ersten Viertel seine bisher beste Leistung im Trikot der Sandersdorfer. Er überzeugte mit seinem präsenten und aggressivem Spiel, dem sein Gegenspieler Frank Theis defensiv nicht viel entgegenzusetzen hatte. Dass der Punkteabstand zum Ende des ersten Viertels mit dem Stand von 29:22 nicht noch größer war, hatten die Spieler von Herzöge-Coach Benjamin Travnizek vor allem ihrem Neuzugang, Combo-Guard Demetrius Ward, und dem offensiv starken Power Forward Frank Theis, zu verdanken. Theis streute bis zum Ende des ersten Viertels acht Punkte ein.

Und so ärgerte sich Sixers-Cheftrainer Arigbabu zu diesem Zeitpunkt des Spiels über 22 zugelassene Punkte in der Defensive. Sein Ärger nahm zu, nachdem mit Beginn des 2. Viertels seine Spieler offensiv etwas den Faden verloren. Lautete doch die Vorgabe Arigbabus für das Heimspiel, nicht wieder wie im Spiel gegen Dorsten durch unkonzentrierte Offensivaktionen dem Gegner den Gegenangriff vorzubereiten. Und so kam es Mitte des zweiten Viertels zur anfangs erwähnten Szene, die zeigte wie groß zum einen die Anspannung nach den Niederlagen in Herten und Dorsten beim Chefcoach der Sandersdorfer war, aber auch wie konzentriert er diesen Heimsieg wollte.

Wolfenbüttel stellte mit Beginn des zweiten Viertels auf eine Zonenverteidigung um und machte so den Raum eng, was dazu führte, dass die folgenden drei Viertel ein anderes, ausgeglicheneres Spiel zwischen den beiden Kontrahenten zeigten. Das folgende Viertel war auf beiden Seiten von einer intensiveren Verteidigung geprägt. In der Offensive kam es zudem nun zu unkonzentrierten Aktionen. Erst im dritten Viertel gelang es den Spielern aus Wolfenbüttel, das Spiel wieder etwas enger zu gestalten. Allerdings rückte ihr bis dahinter dominantester Spieler, Forward Frank Theis, als anspielbare Station auf die Position des Aufbauspielers an der Dreierlinie, wodurch die Gäste sich selbst ihrer Stärke unter den Brettern beraubten. Dies führte zwar dazu, dass die Gäste mehr Platz in der Zone hatten, zum Korb ziehen konnten und so bis zur Mitte des dritten Viertels den Vorsprung von 13 Punkten auf 45:43 einschmolzen. Erlaubte aber auch den Sixers insgesamt beeindruckende 30 Defensiv-Rebounds zu sammeln. Angetrieben vom erneut guten Jeremie Simmons und seinem Dreier zum 48:43 in der 5. Spielminute des dritten Viertels setzten sich die Spieler von Trainer Arigbabu mit einem 10:2 Lauf wieder ab. Der 25jährige glänzte auch gegen Wolfenbüttel mit vier von fünf verwandelten Dreiern.

Dass das dritte Viertel mit 15:21 an Wolfenbüttel ging, blieb dank eines im letzten Viertel stark aufspielenden Tom Lipke lediglich Makulatur. Neben Lipke überzeugten erneut Sascha Ahnsehl und Ralph Schirmer bei den Sandersdorfern. Center Schirmer gelang mit 14 Punkten und 11 Rebounds sogar ein Double-Double. So endete das Spiel gegen Wolfenbüttel mit einem verdienten 76:70 Erfolg der Gastgeber. Sixers-Coach Arigbabu hob im Anschluss die Bedeutung dieses Siegs hervor, als er im Sixers-Fan-Talk ausführte, dass man nach den deutlichen Auswärts-Niederlagen in Herten und Dorsten erst einmal wieder zurück kommen müsse und diese Reaktion seines Teams beachtenswert sei. Gäste-Trainer Travnizek sah vor allem im schwachen ersten Viertel seines Teams und in der geringen Ausbeute von der Dreierlinie den Schlüssel zur Niederlage. Lediglich zwei ihrer 22 Versuche konnten die Niedersachsen im Korb der Bitterfeld-Sanderdorf-Wolfener  unterbringen.


BSW Sixers: Lipke (11 Punkte, 6 Rebounds, 6 Assists), Lieser, Simmons (16 Pts), Schirmer (14 Pts, 11 Rebs),  Volkert, Ahnsehl (7 Pts, 5 Rebs), Münsinger (2 Pts), Ramm (2 Pts), Stawowski (6 Pts), Harrison  (18 Pts)

Herzöge Wolfenbüttel: Ward (7 Pts), Börstler (3 Pts), Pöschel (6 Pts), Knopke (9 Pts, 7 Rebs), Theis (20 Pts, 8 Rebs), Schwarz (2 Pts), Schubert (4 Pts), Clark (12 Pts, 7 Rebs), Cantürk (7 Pts)

Autor: Tino Gerbert





 
 
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