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BSW - Sixers
Pro B: Erneute Sixers-Niederlage in einem Auswärtsspiel PDF Drucken E-Mail
Montag, 26. November 2012 um 07:19 Uhr
Auch am 9. Spieltag der Pro B Nord gelingt es den BSW Sixers nicht, ihre Auswärtsschwäche abzulegen. Mit 95:79 verlieren sie gegen den BSV Münsterland Baskets Wulfen. Antonio Houston avanciert mit 37 Punkten und 6 Rebounds  zum überragenden Akteur auf Seiten der Wulfener.

Die Geschichte des Auswärtsspiels gegen die Münsterland Baskets ist im Grunde schnell erzählt. Schon die erste Aktion der Gastgeber – ein Dreier von Wulfen-Swingman Antonio Houston – zeigte, was die BSW Sixers an diesem Spieltag in fremder Halle erwarten würde. In den ersten fünf Minuten konnten die Spieler von Trainer Stephen Arigbabu dem Gastgeber noch offensiv wie defensiv Paroli bieten. Ralph Schirmer sicherte im direkten Gegenangriff den Offensiv-Rebound und sorgte so für die ersten Punkte durch Paul Harrison, der sich unter dem Korb durchsetzte.

In den kommenden zwei Minuten gelang es den Sandersdorfern durch ihre Zonen-Verteidigung die Gastgeber zu schlechten Würfen zu zwingen. Und es zeigte sich, dass Wulfen zu diesem frühen Zeitpunkt kein Rezept hatte, um darauf zu reagieren. Mit schnellen Pässen in die Zone versuchten sie, die Defensive der Sixers auszuhebeln. Dies führte lediglich zu Ballverlusten. Doch auch die  Bitterfeld Sandersdorf Wolfener taten sich mit ihrem Spiel schwer, fanden ihren Rhythmus in der Offensive nicht und konnten auf die Schwäche der Gastgeber nicht reagieren. So zeigte sich bis zur Mitte des ersten Viertels mit dem Stand von 9:7 ein äußerst fahriges Spiel. Zudem mussten die Sixers schon früh einige Foulpfiffe verkraften. Da die Sandersdorfer durch  den Ausfall von Paul Münsinger nur zu Acht anreisten, wurden sie durch die frühen Fouls zusätzlich in der Verteidigung geschwächt.

Angetrieben von einem starken Philipp Günther und den beiden US-Amerikanern, Antonio Houston und Anthony Young, zogen die Gastgeber das Spiel in den zweiten fünf Minuten des ersten Viertels nun an sich und erspielten sich mit einem 17:5 Lauf das Fundament für ihren Sieg. Günther dirigierte auf der Position des Point Guards das Spiel des BSV und attackierte unwiderstehlich die Zone der Bitterfeld-Wolfen-Sandersdorfer, wo er immer wieder die Lücke für den eigenen Mann unterm Brett der Gäste fand. Zu allem Überfluss begann auch Houston sich einzuwerfen und traf aus allen Positionen – egal ob mit oder ohne Verteidiger. Vier von fünf Mitteldistanzwürfen, fünf von sieben Dreiern und 14 von 15 Freiwürfen erspielte und erwarf sich der Small Forward gegen die BSW Sixers. Sowohl die 37 Punkte als auch die sechs Rebounds bedeuten Karriere-Bestleistung für den 24jährigen. Da tat es auch nichts zur Sache, dass auch der anfangs starke Anthony Young in der zweiten Spielhälfte nur noch einen Dreier verwandeln konnte und aus der Mitteldistanz abbaute. Die Wulfener hatten sich in einen Rausch gespielt, wie auch Sixers-Cheftrainer Stephen Arigbabu nach dem Spiel festhielt. „Unsere eigenen Würfe sind nicht gefallen und dann beginnt der BSV sich in einen Rausch zu spielen“, so der Headcoach.

Zwar konnten die Basketballer des BSW im zweiten Viertel den Abstand verkürzen und näherten sich in der 7. Spielminute beim Stand von 39:32 auf sieben Punkte an. Doch auch darauf hatten die Münsterland Baskets an diesem Tag eine Antwort. Erneut zog Aufbau Philip Günther, der schon in  Hagen in der ersten deutschen Basketballbundesliga spielte, das Spiel an sich und kreierte für seine Mitspieler immer wieder offene Würfe. Dies sah auch BSV-Trainer Heime Förster so. „Als die Sixers in der zweiten Halbzeit auf sieben Punkte heran kamen, sind wir ruhig geblieben und haben clever gespielt.“ Bis zu Halbzeitpause stellten die Gastgeber mit einem 10:0 Lauf wieder eine deutliche Führung her. Mit 48:32 ging es dann in die Pause.

Wie wichtig Philipp Günther an diesem Tag für die Gastgeber war, zeigte sich im letzten Viertel, als es den Sixers gelang, den Abstand mit einem 1:9 Lauf zu verkürzen. Genau in der Zeit als der 27jährige auf der Bank Platz nahm. Ralph Schirmers schöner Tip-In zum 82:67 markierte das Ende der kurzen Drangphase der Gäste. Mitte des letzten Viertels mussten zudem auch noch Jeremie Simmons und Daniel Stawowski mit jeweils fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen.
Letztlich gelang es den Sixers aufgrund der Hypothek des ersten Viertels nicht, das Spiel noch einmal zu kippen. Mit 95:79 erfuhren sie erneut eine Niederlage in fremder Halle.

Sixers: Lipke (1 Pt), Lieser (10 Pts), Simmons (23 Pts.), Schirmer (12 Pts, 7 Reb), Ahnsehl (17 Pts), Ramm, Harrison (7 Pts), Stawowski (9 Pts, 6 Reb)

Wulfen: Günther (9 Pts, 7 Ass), Young (15 Pts, 5 Reb), Hummelt (2 Pts), Penders, Berger (2 Pts), Mazur (6 Pts, 6 Reb), David, Schulze-Pals (7 Pts), Bellscheidt (19 Pts, 6 Reb), Vadder, Houston (37 Pts, 6 Reb)

Autor: Tino Gerbert

 





 
 
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