Die Facebook-Seite der BSW Sixers BSW Sixers meet Twitter Die BSW Sixers auf Google+

Unsere Hauptsponsoren

Autohaus Otto Grimm
Rothkegel Baufachhandel GmbH
Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
Stahlbau Brehna GmbH
Leichtkonstruktionen Dach+Wand GmbH & Co. KG
Media GmbH Gesellschaft für Außenwerbung Wolfen

Termine

2. Basketball Bundesliga

Weitere interessante Links

Facebook-Fanseite der BSW Sixers  
      

Besucher

Heute: 46
Gesamt: 358733

Suchen

BSW - Sixers
Pro B: Starke Sixers sehen souveräne Schwelmer siegen PDF Drucken E-Mail
Montag, 10. Dezember 2012 um 23:31 Uhr
Foto: René FoxEs war das erwartet schwere Spiel für die Sandersdorfer Sixers am 11. Spieltag der Pro B. Auswärts trafen die Jungs von Cheftrainer Stephen Arigbabu auf den aktuellen Tabellenführer, die Schwelmer Baskets.

Auch am 11. Spieltag gelang es den BSW Sixers nicht, ihre Serie von Auswärts-Niederlagen zu beenden. Mit 89:72 mussten sie sich dem Tabellenführer aus Schwelm auswärts geschlagen geben. Ein 17-Punkte-Vorsprung, das klingt deutlich. So deutlich wie es das Endergebnis vermuten lässt, war diese Niederlage dann aber doch nicht. Denn Sixers-Cheftrainer Stephen Arigbabu hatte seine Jungs gut eingestellt auf den Tabellenführer der Pro B Nord, der sich am Samstagabend als der erwartet schwere Gegner präsentierte. Und so zeigten sich die Gäste aus Sandersdorf von Anfang an enorm bissig. In der Defensive, dem bisherigen Sorgenkind in dieser Saison, war man von der ersten Sekunde an präsent, hellwach und setzte die Gastgeber unter Druck.
Auch offensiv spielten die Bitterfeld Sandersdorf Wolfener das schnelle und druckvolle Spiel, das man sich vorgenommen hatte.

Nach dem gewonnen Tip-Off setzte Frieder Diestelhorst, nach seiner auskurierten Verletzung wieder in die Starting Five gerückt, mit einem Dunking nach wenigen Sekunden ein Ausrufezeichen. Der etwas überraschend neben Diestelhorst, Ahnsehl, Schirmer und Simmons startende Neuzugang Theron Jenkins trug wie der Rest des Teams mit hoher Intensität in der Verteidigung zu einem starken ersten Viertel des Tabellenfünften aus Sandersdorf bei. Ralph Schirmer zeigte sich ebenfalls früh mit einer starken Partie.

Sein Halbdistanzwurf nach einem schönen Pass aus einer Double-Defense von Aufbauspieler Sascha Ahnsehl zum 11:12 aus Sicht der Gäste markierte bereits nach sechs Spielminuten seine Punkte fünf und sechs. In der siebten Spielminute erzielte Small Forward Jenkins mit einem schönen Layup seine ersten zwei Punkte und verkürzte auf 15:13. Doch dann überdrehten die Sandersdorfer. Drei Turnovers in den letzten Minuten des ersten Viertels ermöglichten es dem Gastgeber, den Abstand mit einem 9:0 Lauf auf 24:13 zu erhöhen.

Dabei haben die Sixers in diesem Spiel die Vorgaben ihres Trainers gut umgesetzt. „Unser Ziel war es heute, bei den Rebounds besser als Schwelm zu agieren und unsere eigenen Turnovers in Grenzen zu halten“, sagte Arigbabu nach dem Spiel. Und dies gelang seinen Spieler gut. Am Spielende konnten sie 42 Rebounds holen und damit zehn mehr als in den bisherigen Saisonspielen. Man selbst gab zwar 21 Bälle durch Ballverluste ab, zwang aber die Schwelmer zu 22 Ballverlusten. Doch – und das machte an diesem Abend den Unterschied aus – Schwelm spielte einfach in den entscheidenden Momenten cleverer. „Wir haben sehr viel investiert, aber es waren Kleinigkeiten, die heute den Unterschied ausmachten. Wir konnten aus den Fehlern der Schwelmer kein Kapital schlagen und uns hat einfach die Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, fasste Arigbabu nach dem Spiel zusammen. Auch Raphael Wilder, Baskets-Cheftrainer, resümierte nach dem Spiel: „Wir haben unsere Chancen einfach im richtigen Moment genutzt.“

So wie das erste Viertel verliefen auch die drei folgenden. Die Sixers spielten mit hoher Intensität und punkteten aus einer starken Defense heraus mit guter Transition. Doch in den entscheidenden Momenten konnte sich Schwelm auf seine Big Men verlassen und nutzte die Schwächephasen der Gäste aus Sandersdorf. War es in der ersten Halbzeit der Schwelmer Andreas Kronhardt, lieferte in der zweiten Spielhälfte Baskets-Center Dario Fiorentino sein bestes Saisonspiel ab. Ihm hatten  die Baskets es zu verdanken, dass ein 12:0 Lauf der Sixers in der Mitte des dritten Viertels, durch den die Arigbabu-Schützlinge den Abstand auf 53:48 verkürzten, verpuffte und er trug mit sieben Punkte zum anschließenden 18:2 Lauf des Tabellenführers der Pro B Nord bei. Diesen Abstand konnte die Sachsen-Anhalter im 4. Viertel zwar nicht mehr verringern, hielten dennoch bis zum Abpfiff das Tempo hoch.

Schlussendlich fiel der Sieg für die Schwelmer Baskets mit dem 89:72 zu hoch aus. Denn insgesamt zeigte das Spiel der BSW Sixers eine deutliche Steigerung gegenüber den bisherigen Auswärtsspielen.

Sixers: Jenkins (4 Pts, 4 Reb, 3 Steals), Lipke (5 Pts, 4 Reb), Simmons (17 Pts, 3 Steals), Diestelhorst (7 Pts, 5 Reb), Schirmer (20 Pts, 8 Reb), Ahnsehl (13 Pts, 7 Assists), Münsinger (2 Pts), Ramm, (Stawowski (4 Pts, 4 Reb)

Schwelm: Mengering, Asbach (4 Pts), Coles (16 Pts, 12 Reb), Malinowski (6 Pts), Wendt (10 Pts, 9 Assists), Conerly (8 Pts, 4 Reb, 5 Assists, 4 Steals), Kronhardt (15 Pts), Schröter (7 Pts, 6 Assists), Hamilton (4 Pts, 3 Steals), Fiorentino (17 Pts, 6 Reb), Agyapong (2 Pts)


Autor: Tino Gerbert





 
 
implementation and hosting by unitel buerosysteme