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BSW - Sixers
Pro B: Mit Haut und Gerwig gegen die Auswärtsschwäche PDF Drucken E-Mail
Freitag, 14. Dezember 2012 um 01:28 Uhr
Die BSW Sixers treten zum Rückrundenstart auswärts in Recklinghausen an. Am Samstag treffen sie 19:30 Uhr auf den Aufsteiger aus NRW. Mit zwei Zugängen, einem Rückkehrer und einem echten Neuzugang, konnten sich die Bitterfeld-Sandersdorf- Wolfener vor dem Spiel verstärken und sorgen wieder für Tiefe im Kader.

Vor dem Auswärtsspiel sollte man nicht der Versuchung erliegen, den deutlichen 98:69 Heimerfolg der BSW Sixers gegen Citybasket Recklinghausen vom 1. Spieltag heranzuziehen. Denn der Aufsteiger aus Recklinghausen hat sich längst in der Liga etabliert. Dank guter Leistungen  konnte sich die Mannschaft von Trainer Bill Paterno in der Tabellenmitte der Pro B festsetzen. Wie auch die Sixers hat der kommende Gegner bisher fünf Siege und sechs Niederlagen eingefahren. Allerdings schwächelte Recklinghausen zuletzt daheim und verlor gegen Wedel und Oldenburg zwei Heimspiele in Folge.
Überhaupt ist es schwer, die Nordrhein-Westfalen im Vorfeld einzuschätzen. In der Offensive hui, in der Defensive pfui lässt sich die bisherige Saison aus Sicht der Citybaskets etwas verkürzt zusammenfassen. Mit durchschnittlich 83,6 erzielten Punkten pro Spiel ist man offensiv zwar das fünftstärkste Team der beiden Pro B-Staffeln. Zudem gelang es dem Aufsteiger bisher durchschnittlich 12,4 Offensiv-Rebounds zu sammeln – der beste Wert unter allen Teams der Pro B.

Ein Grund für die offensive Stärke der Citybaskets ist der Power Forward Robert Franklin. Denn der US-Amerikaner ist mit durchschnittlich 20 Punkten nicht nur der zweitstärkste Power Forward der Liga sondern gehört auch zu den Top 3-Reboundern der Pro B. Vor allem die 4,6 gesammelten Offensivrebounds pro Spiel sind für einen im Vergleich zu seinen Gegenspielern auf dieser Position kleinen und 90 Kilo leichten Forward ein sehr starker Wert. Neben dem 31jährigen trug in den bisherigen Partien vor allem Recklinghausens Backcourt zur Offensive bei. Shooting Guard Daniel Leithner und der 27jährige Aufbauspieler Patrick Carney sorgen mit durchschnittlich 12,5 Punkten beziehungsweise 20,5 Punkten zusammen mit Franklin für zwei Drittel der Punkte. In der zweiten Hälfte der Hinrunde hat vor allem der 21jährige Daniel Leithner sich in der Liga immer besser zurecht gefunden und erhielt mehr Spielzeit von Trainer Bill Paterno. Dieses Vertrauen zahlte er mit einer deutlich gestiegenen Punktausbeute zurück. Allerdings stehen der offensiven Potenz der Ballsportler in der Defensive im Schnitt 86,4 Punkte zugelassene Punkte gegenüber. Mehr gegnerische Punkte lassen in der Pro B Nord nur noch Wulfen und Hannover zu.

Der Erfolg der Sixers im Hinspiel lag auch darin begründet, dass die BSW-Defensive die Recklinghausener Leistungsträger Leithner und Franklin weitgehend aus dem Spiel nehmen konnte. „Wir schauen auf uns und unser Spiel“, stellt Sixers-Trainer Stephen Arigbabu die eigene Leistung in den Vordergrund. „Wir können auswärts nicht in ein Spiel gehen und uns vornehmen, zwei Punkte mehr als unser Gegner zu machen. Recklinghausen ist eine Mannschaft, die von ihrer Offensive lebt und unser Ziel wird es sein, sie daran mit unserer Defensivarbeit zu hindern“, formuliert er das Ziel für das Auswärtsspiel. Gerade die phasenweise starke Defensivleistung im Auswärtsspiel gegen Tabellenführer Schwelm sollte den Sachsen-Anhaltern als Motivation dienen. „Wir haben gegen Schwelm am vergangenen Wochenende gegen die vermutlich beste Mannschaft der Pro B Nord gespielt und haben das gut gemacht. Diese positive Leistung wollen wir mit in das Spiel am Samstag nehmen,“ blickt er auf das kommende Spiel.

Zwei Veränderungen in der Mannschaft von Trainer Arigbabu sorgen zudem für die erhoffte offensive wie defensive Entlastung. Zum einen kehrt Mathias Haut nach einem Auslandsaufenthalt wieder in den Kader der Basketballgemeinschaft zurück. Der 28jährige Publikumsliebling der seit 2009 das Sixers Trikot trägt wird dem Backcourt der Sixers wieder mehr Tiefe verleihen „Mathias hat sich sehr gut eingefunden und im Training das ganze Team gepusht“, freut sich der Sandersdorfer Trainer über den neuen alten Spieler im Kader. „Dank ihm haben wir nun wieder mehr Optionen und können für Entlastung sorgen“, so Arigbabu weiter. Zudem konnte die Basketballgemeinschaft Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen mit der Verpflichtung des 2,06 Meter großen Centers Nate Gerwig ihre Suche nach einem Big Man erfolgreich abschließen. Mit dem erfahrenen Gerwig ist den Sixers ein echter Coup gelungen. Der 29jährige US-Amerikaner, der unter anderem bei den Chemnitz 99er's, Saar-Pfalz Braves und Cuxhaven Baskets in der Pro A sowie den Paderborn Baskets  in der BEKO BBL gespielt hat und dort starke Werte aufgelegt hat, wechselt vom amtierenden slowakischen Meister BC Prievidza nach Sandersdorf. Von ihm erhofft sich Sixers-Trainer Arigbabu vor allem in der Defensive und unter dem Korb Verstärkung. Ob er am Samstag gegen Recklinghausen spielen kann, ist derweil noch nicht klar. Dies ist davon abhängig, ob der Spieler rechtzeitig die Freigabe von seinem ehemaligen Verein erhält. „Wir gehen davon aus, dasss wir die Freigabe rechtzeitig aus der Slowakei erhalten. Eigentlich ist das ein ganz normaler Vorgang“, erklärt Sixers-Teammanager Maik Leuschner die ausstehende Freigabe.


Autor: Tino Gerbert





 
 
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