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BSW - Sixers
Pro B: Unglückliche Niederlage für Sixers in Recklinghausen PDF Drucken E-Mail
Montag, 17. Dezember 2012 um 07:51 Uhr
Foto: René FoxErneut mussten sich die BSW Sixers auswärts geschlagen geben. Mit 87:82 standen die Sandersdorfer nach einer hochdramatischen Endphase als die unglücklichen Verlierer da. Neuzugang Nate Gerwig zeigte gegen Aufsteiger Recklinghausen ein gelungenes Debut.

Auch am 12. Spieltag der Pro B Nord gelang es den BSW Sixers nicht, mit einem Sieg ihre Serie von Auswärtsniederlagen zu beenden. Die erste Hiobsbotschaft ereilte die Mannschaft von Trainer Stephen Arigbabu noch vor Beginn der Auswärtsfahrt zum Tabellennachbarn Citybasket Recklinghausen: der ins Team zurückgekehrte Aufbauspieler Mathias Haut konnte krankheitsbedingt nicht antreten. Mit dabei war dagegen der US-amerikanische Neuzugang, Center Nate Gerwig. Er erhielt rechtzeitig vor Spielbeginn die Freigabe von seinem Ex-Verein BC Prievidza. Der 29jährige zeigte von Beginn an eine gute Partie. Trotz lediglich zwei Trainingseinheiten mit dem Team kam der Neuzugang auf 15 Punkte und sechs Rebounds.

Doch auch das positive Debüt ihres Neuzugangs konnte die mehr als bittere Pleite in Recklinghausen nicht verhindern. Erneut konnte man den Eindruck gewinnen, dass das Drehbuch für die Auswärtsspiele der Sachsen-Anhalter schon vor Spielbeginn verfasst ist. Wieder fanden die Sixers schnell ins Spiel. Forward Ralph Schirmer machte die ersten Punkte der Partie am Brett nach einem sehenswerten Pass von Aufbauspieler Jeremie Simmons. Der 25jährige erhöhte danach auf 2:4 aus der Halbdistanz.

Nachdem bis zur Mitte des ersten Viertels ein drei-Punkte-Vorsprung herausgespielt wurde, ließ man die Gastgeber dann besser ins Spiel kommen. Diese setzten sich mit einem 8:2 Lauf ab und erhöhten auf 20:13. Bis zum Ende des ersten Viertels verkürzten die Spieler von Trainer Stephen Arigbabu den Abstand und beendeten das erste Viertel mit 25:24. Mit elf Punkten deutete der Power Forward der Nordrhein-Westfalen, Robert Franklin, schon in den ersten Minuten an, dass er in diesem Spiel eine größere Rolle spielen würde als noch im Hinspiel in der Sandersdorfer Ballsporthalle. Zu Beginn des zweiten Viertels folgte die stärkste Phase der Sixers. Mit sehenswerten Aktionen ließen die Sachsen-Anhalter in der Offensive nun den Ball laufen und konnten die Gastgeber dank guter Defensivleistung unter Druck setzen. In der fünften Spielminute war es Sixers-Kapitän Sascha Ahnsehl, der an der Freiwurflinie zum 28:34 traf. Den Rebound des zweiten Freiwurfs sicherte sich Forward Schirmer und erhöhte anschließend auf 28:36.

Im dritten wie im letzten Viertel lieferten sich beide Mannschaften eine intensiv geführten Partie, die bis zum Spielende zwölf Führungswechsel und 15 ausgeglichene Punktestände bot. Recklinghausen profitierte dabei vor allem von der Stärke zweier Spieler. Das war zum einen Aufbauspieler Mirko Bregulla, der sein bestes Saisonspiel absolvierte und von der Dreierlinie drei seiner vier Versuche traf. Zum anderen war es Robert Franklin. Nicht nur, dass er die Defensive der Sixers permanent beschäftigte und sich enorm agil präsentierte. Er war es auch, der mit sieben Assists aus der Zone heraus immer wieder den Ball zum Mitspieler in der Halbdistanz und an der Dreierlinie brachte und so das Spiel des Aufsteigers entscheidend bestimmte.

So intensiv und schnell das Spiel bis zur Mitte des letzten Viertels auch war: das, was sich den Zuschauern in der Schlussphase bot, war an Spannung kaum zu überbieten. In der siebten Spielminute des letzten Spielabschnitts konnte Sascha Ahnsehl auf 71:75 erhöhen, indem er eine Unordnung in der Defense der Gastgeber mit einem schnellen Zug zum Korb nutze und beide ihm zugesprochenen Freiwürfe verwandelte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich erhöhte Sixers-Forward Schirmer wieder auf 75:77. Auch darauf hatte Recklinghausen eine Antwort, die aus Sicht der Sandersdorfer Gäste symptomatisch für das Spiel war. BSW-Center Gerwig konnte in der Verteidigung im Post seinem Gegenspieler den Ball wegspitzeln. Der rollte allerdings einem gegnerischen Spieler vor die Füße, der schnell schaltete und mit einem Dreier auf 78:75 erhöhte. Mit seinen einzigen Punkten im ganzen Spiel erhöhte Citybasket-Shooting Guard Daniel Leithner, den die Defense der Sandersdorfer bis dahin vollkommen aus dem Spiel nahm, auf das zwischenzeitliche 84:77. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Im direkten Gegenangriff netzte Sixers-Guard Simmons mit einem schnellen Dreier zum 84:80 ein. Nach einer Auszeit von Recklinghausen wurde den Sixers beim anschließenden Einwurf ein Offensiv-Foul am Sandersdorfer Guard zugesprochen, der beide Freiwürfe zum 84:82 verwandelte. Plötzlich war wieder alles offen. Da Carney keinen der ihm im Gegenangriff zugesprochenen Freiwürfe verwandeln konnte, blieb es 23 Sekunden vor Spielende beim Spielstand. Leider scheiterte Sixers-Swing Man Tom Lipke im Gegenzug. So machten die Gastgeber durch Franklin und Carney nach einer äußerst turbulenten Schlussphase die letzten Punkte zum 87:82.

Sixers:
Jenkins, Lipke (6 Pts), Simmons (24 Pts), Diestelhorst (4 Pts), Volkert, Schirmer (18 Pts, 8 Reb, 3 Steals), Ahnsehl (13 Pts), Münsinger (2 Pts), Gerwig (15 Pts, 6 Reb), Ramm, Stawowski

Recklinghausen:
Carney (21 Pts), McDuffie (2 Pts). Bruns, Geier, Fürst, Leithner (3 Pts), Franklin (25 Pts, 7 Assists, 4 Steals), Steed (8 Pts, 5 Reb), Germana, Bregulla (18 Pts), Werner (10 Pts)


Autor: Tino Gerbert





 
 
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