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BSW - Sixers
ProB: Aufholjagd wurde nicht belohnt PDF Drucken E-Mail
Montag, 24. Dezember 2012 um 16:01 Uhr
Foto: René FoxNach einer schlechten ersten Halbzeit finden die BSW Sixers im Spiel gegen den Tabellendritten SC Rist Wedel wieder zurück ins Spiel und verlieren mit 76:82 denkbar knapp. Neuzugang Nate Gerwig überzeugt im ersten Heimspiel.

Es waren die Punkte 18 und 19 von BSW Sixers-Neuzugang Nate Gerwig, der den Ball mustergültig von seinem Mitspieler Jeremie Simmons in der Zone serviert bekam, mit denen er 14,7 Sekunden vor Spielende auf 76:80 verkürzte. Plötzlich schien in der Sandersdorfer Ballsporthalle eine Verlängerung, ja sogar ein Sieg gegen den SC Rist Wedel wieder möglich. Erneut wurde die Partie von einer Auszeit unterbrochen. Nur eine von insgesamt vier Auszeiten in den letzten 60 Sekunden, die die letzte Spielminute auf eine gefühlte Ewigkeit ausdehnte. Als Sixers Forward Frieder Diestelhorst nach dem Einwurf der Gäste aus Schleswig-Holstein seinem Gegenspieler den Ball stehlen konnte, stand die Heimspielstätte der Basketballgemeinschaft Kopf.

Angefeuert von den 500 Zuschauern suchte Diestelhorst mit einem langen Pass den an der gegnerischen Dreierlinie frei stehenden Kapitän der Sandersdorfer, Sascha Ahnsehl. Sieben Sekunden vor Spielende zog der mit zwei Dribbelschlägen zum Korb und setzte zum Korbleger an. Doch der Ball fand nicht den Weg in den Korb der Gäste. Von den Sixers an die Freiwurflinie geschickt, verwandelte Wedels Aufbauspieler Harold August Johnson beide Würfe und beendete mit dem 76:82 die Hoffnungen der Gastgeber auf den greifbaren Sieg.

Es ist die fünfte Niederlage in Folge für die Sandersdorfer. Doch was war das für ein Spiel, das die Gastgeber gegen den Tabellendritten der Pro B Nord in den 39 Spielminuten zuvor gezeigt haben. In der ersten Halbzeit musste das neue Interims-Trainergespann auf der Bank der Basketballgemeinschaft Bitterfeld Sandersdorf Wolfen, Tino Stumpf und Marcus Brambora, mit ansehen, wie gegen den Gast aus Wedel weder in der Ofensive noch in der Defensive etwas gelang. Wedel dagegen war von der ersten Sekunde an präsent, bestimmte das Geschehen und hatte die Gastgeber im Griff. Ergebnis des Aufwands, den die Norddeutschen betrieben, war der Punktestand zum Ende des ersten Viertels. Mit 14:27 hatte sich der Tabellendritte nach zehn Minuten einen 13-Punkte-Vorsprung erspielt. Auch das zweite Viertel lief aus Sicht der Sandersdorfer ähnlich miserabel, was die Punkteanzeige mit dem Halbzeitstand von 29:46 deutlich machte.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit stand aber ein anderes Team auf dem Feld. Marcus Brambora und Tino Stumpf, der schon in der 1. Basketball-Bundesliga trainierte, und nach der Trennung von Stephen Arigbabu auf der Bank Platz nahmen, leisteten in der Halbzeitpause hervorragende Arbeit. Denn stetig arbeitete sich das Team nach Wiederanpfiff wieder heran. Mit einem eindrucksvollen 14:3 Lauf verkürzten sie bis zum Ende des dritten Viertels den Abstand auf vier Punkte zum 50:54. Doch nicht nur in der Offensive nahmen die Sixers wieder am Spiel teil. Auch defensiv gelang es nun, die Wedeler unter Druck zu setzen. Die Umstellung von Trainer Stumpf auf eine Manndeckung zeigte ihre Wirkung. Weder gelang es Wedel nun an der Dreier-Linie eigene Spieler frei zu spielen und wie in den ersten 20 Minuten zu einfachen Punkten zu gelangen noch konnten sie sich Atempausen vom Druck der Gastgeber in eins-gegen-eins-Situation verschaffen. Und die Energie auf dem Spielfeld sprang nun auch auf die Zuschauerränge über. Als Forward Ralph Schirmer in Wedels Zone einem eigentlich verlorenen Ball nach setzte, ihn an der Dreierlinie wieder unter Kontrolle bekam und von dort aus im Korb der Gäste unterbrachte, sprangen die Zuschauer im Sixers Dome von den Rängen auf. Erstmals waren die Wedeler wieder in Reichweite. Dass Wedel zu diesem Zeitpunkt nicht komplett einbrach, hatten sie hauptsächlich Shooting Guard, Marvin Boadu, zu verdanken. Der 23jährige gelangte nach schwachen Partie in den letzten Wochen ausgerechnet gegen die Sandersdorfer wieder zur spielerischen Normalform. Auch in den letzten Spielminuten konnten die Sixers den Druck auf die Norddeutschen hoch halten. Sixers Guard Jeremie Simmons glich in der fünften Spielminute des vierten Viertels mit einem Sprungwurf zum 62:62 aus.

Dass am Ende ausgerechnet Sixers-Kapitän Sascha Ahnsehl mit seinem verlegten Korbleger zum Pechvogel des Spiels wurde, spiegelte den Verlauf der Partie aus Sicht des Aufbauspielers wider. Doch auch er war mit seiner Leistung in der Defensive in der zweiten Halbzeit ein Grund dafür, dass das Team eine der besten Saisonleistungen zeigte. Ebenso Neuzugang Nate Gerwig. Der US-amerikanische Center präsentierte sich nach seinem guten Debut in Recklinghausen in der Vorwoche im Heimspiel den Sandersdorfer Fans mit einer sehr guten Partie. Seinen Pass an die Dreierlinie konnte Frieder Diestelhorst , der von der Bank für gute Impulse sorgte, in Punkte verwandeln, durch die die Sixers in der sechsten Minute des letzten Viertels mit dem 66:65 sogar erstmals in Führung gingen. Auch Theron Jenkins zeigte in seinem vierten Spiel im Trikot der Basketballgemeinschaft die Leistung, die man sich von ihm bisher erhoffte. Mit drei Dreiern am Ende des dritten und Beginn des letzten Viertels trug er seinen Teil dazu bei, dass die Basketballgemeinschaft den Spielstand ausgleichen konnte. Defensiv sorgte er mit einem Monsterblock im dritten Viertel für einen Adrenalinschub auf dem Platz sowie auf den Rängen.

Dass die Sandersdorfer am Ende nicht für ihre Leistung belohnt wurden, ist mehr als schade. Zu sehr merkte man dem Team in den ersten Minuten des Spiels die Verunsicherung nach den Ereignissen der vergangenen Tage an. Immerhin bleibt als Erkenntnis des Spiels, dass im Team ein enormes Potential steckt. Der Einsatz in der zweiten Hälfte gab einen Blick auf die Leistungsfähigkeit der Mannschaft, die in Hinsicht auf das neue Jahr und die anstehenden Spiele der Rückrunde positiv stimmt.

In der Halbzeitpause konnten die Sixers ihren Zuschauern zudem eine vorweihnachtliche Überraschung bieten. Die Zuschauer Stefan Kubitschek, Andreas Müller und Jens Kirsch fanden sich, nachdem sie einen vorher ausgeteilten Fragebogen richtig beantworteten, auf dem Feld der Sixers an der Freiwurflinie ein. Dort konnten sie ihr Geschick unter Beweis stellen und machten die Plätze eins bis drei untereinander aus. Dem Sieger Stefan Kubitschek konnten wir einen Gutschein unseres Sponsors, dem Autohaus Otto Grimm, über ein Wochenende mit dem Oberklasse-Wagen, überreichen. Dem zweitplatzierten Jens Kirsch erhielt einen Gutschein für ein Essen im Bitterfelder Restaurant Seensucht. Einen unterschriebenen Ball des Teams konnte der drittplatzierte Andreas Müller nach der Halbzeitpause mit nach Hause nehmen.

Sixers:
Jenkins (9 Pts), Lipke (4 Pts, 4 Assists), Simmons (6 Pts), Diestelhorst (6 Pts), Haut (3 Pts), Schirmer (21 Pts, 7 Reb), Ahnsehl (4 Pts, 5 Assists), Münsinger, Gerwig (19 Pts, 9 Reb), Ramm, Stawowski (4 Pts.)


Autor: Tino Gerbert





 
 
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