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BSW - Sixers
Pro B: Sixers müssen unglückliche Niederlage gegen Oldenburg hinnehmen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 20. Januar 2013 um 12:04 Uhr
Foto: René FoxIn den Schlussminuten lassen sich die Sandersdorfer den sicher geglaubten Sieg gegen die Basket-Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB noch nehmen. Die Gäste aus Oldenburg erwiesen sich in einer intensiven Partie im letzten Spielabschnitt als das zwingendere Team.

Ungläubig blickten nach Abpfiff die Augen der Zuschauer in der Sandersdorfer Ballsporthalle und die der Mannschaft der BSW Sixers am Freitagabend Richtung Anzeigetafel, die nüchtern ihren Job verrichtete und ein 79:91 anzeigte. Im ersten Moment konnten weder Zuschauer noch Mannschaft so richtig begreifen, was da in den letzten Minuten gegen die Basket-Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB passiert war.

In einem munteren Spiel gegen einen gut eingestellten Gegner hatte sich die Mannschaft von Sixers-Trainer Tino Stumpf  in der vierten Spielminute des dritten Viertels nach einem Halbdistanzwurf von Kapitän Sascha Ahnsehl zum 50:48 erstmals wieder die Führung zurückerobert. Es gelang den Sandersdorfern zudem, diese  in den folgenden Minuten weiter auszubauen. Anfangs hatten die Oldenburger mit Shooting Guard Mike Taylor, der an diesem Abend 30 Punkte erzielte, auf die Angriffe der Sixers auch noch eine Antwort. Am Ende des dritten Viertels gelang es dann, den Vorsprung mit einem 7:2 Zwischenspurt auszubauen zum 65:59. Wie das dritte Viertel endete, begann das Vierte. Offensiv zogen die Jungs von Coach Stumpf das Tempo an. In der fünften Spielminute des letzten Viertels erhöhte Sixers-Center Nate Gerwig durch zwei verwandelte Freiwürfe auf 75:65.

In der Defensive sorgte der US-Amerikaner bis dahin dafür, dass sein Oldenburger Pendant, Center Chris Heinrich, sich aufrieb und sein gutes Spiel, das ihn in den letzten Wochen auszeichnete und ein ums andere zum Erfolg der Gäste beitrug, nicht ausspielen konnte. Auch die 12 Rebounds Gerwigs spiegeln seinen Stellenwert für die Sixers an diesem Abend wider. Als dann Mitte des letzten Viertels Oldenburgs Heinrich mit seinem fünften Foul auf der Bank Platz nehmen musste, deutete alles auf einen ungefährdeten Sieg des Gastgebers hin.

Dagegen hatten allerdings die Oldenburger Gäste etwas. Was nun folgte, war, was alle Anwesenden an diesem Abend nach dem Schlusspfiff irritiert zurück ließ. Oldenburg spielte nicht spektakulär an diesem Freitagabend. Angesichts der guten Offensivleistung der Sanderdorfer Sixers, die sechs Spieler mit neun oder mehr Punkten in ihren Reihen hatten, verwundert die Niederlage um so mehr. Was die Gäste aus Niedersachen aber in der Schlussphase auszeichnete, war ihre Effizienz und ihr Vertrauen in ihr Spiel. In den fünf Minuten vor dem Schlusspfiff spielten die Niedersachsen konzentriert ihre Angriffe aus und konnten wie schon in der Vorwoche gegen Herten eine vermeintliche Niederlage in einen Sieg umwandeln. „Wir haben heute Abend nie den Glauben an uns verloren“, konstatierte im anschließenden Sixers-Fan-Talk der sympathische Coach der Oldenburger, Mladen Drijenic. Dass Mike Taylor mit 30 Punkten seine persönliche Saisonbestleistung auflegte, war nicht einmal entscheidend. Entscheidender für das Spiel war, dass es der Sixers-Defensive nicht gelang, seine Teamkollegen in diesem Spielabschnitt am punkten zu hindern und zu oft freie Distanzwürfe zuließ. Was die Sixers in der Vorwoche in Hannover noch so stark und unberechenbar machte, ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihr mentale Stärke, fehlte ihnen diesmal. Ralph Schirmers verwandelter Freiwurf zum 79:80 zwei Minuten vor Schluss ließ noch auf eine spannende Schlussphase hoffen. Doch die Sixers nahmen sich in dieser Phase des Spiels die vorhandene Chance auf den Sieg mit einem phlegmatischen Spiel in der Offensive. Die neben Oldenburgs Taylor an diesem Abend starken Kevin Smit, Anselm Hartmann und Kai Hänig besiegelten dann mit ihren Punkten die Partie und stellten den Endstand her.

„Ich würde nicht sagen, dass wir heute nicht clever genug waren. Wir haben bis zur Schlussphase gute Entscheidungen getroffen ,“ resümierte Sixers-Headcoach Stumpf nach der Niederlage. „Aber wir haben einfach aufgehört in den Schlussminuten als Mannschaft zu agieren, haben den Ball nicht mehr gepasst. Ein Spiel dauert eben 40 und nicht nur 36 Minuten“, fasste er im anschließenden Sixers-Fan-Talk die Niederlage zusammen.

BSW Sixers:
Lipke (10 Pts), McNeil (3 Assists), Simmons (17 Pts), Diestelhorst (14 Pts), Haut (5 Pts, 5 Rebounds) Schirmer (13 Pts) Volkert, Ahnsehl (9 Pts), Gerwig (9 Pts, 12 Reb), Ramm, Stawowski (2 Pts)


Autor: Tino Gerbert





 
 
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