Sixers schlagen Tabellenführer Wedel mit 89:66!

Partystimmung nach der Schlusssirene in der Sixersecke. Präsident Maik Leuschner klatscht seine Spieler ab. Die hatten zuvor mit einer bravourösen zweiten Halbzeit den SC Rist Wedel, den bisherigen Spitzenreiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, besiegt.

Dass es so eine klare Sache werden würde, danach sah es lange nicht aus. Risters Trainer Felix Banobre startete wieder mit einer relativ kleinen Startingfive aus der nur 2,05 Mann Aurimas Adomaitis herausragte. Headcoach Grepl schenkte zunächst Turudic, Zylka, Niedermanner, Petkovic und Williams das Vertrauen. Mit vier Punkten durch Niedermanner und Zylka legten die Sixers vor. Aber angetrieben vom klug Regieführenden Lars Kamp ließen sich die Randhamburger nicht abschütteln. Nach fünf gespielten Minuten gingen die Gäste erstmals in Führung, doch das 11:8 hatte nicht lange Bestand, denn Ferdinand Zylka warf zwei Punkte und wurde danach bei einem Korblegerversuch gefoult und versenkte beide Freiwürfe.

Nach wiederholtem Führungswechsel versenkte Eimantas Stankevicius einen Dreier und brachte sein Team mit einem 18:17 in die Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt kam Wedel zunehmend besser ins Spiel. Von außen traf das Team besser als die Sixers und in der Defense erwarteten die Sixers viele schnelle Hände unter dem gegnerischen Korb. Leichte Körbe wurden zudem vergeben und Center Benedikt Turudic hatte in der Offense nicht seinen besten Tag. Beim Stand von 37: 38 für die Gäste ging es in die Kabine.

Die Sixers konnten den Rückstand mit einem 8:0 Lauf in eine 45:38 Führung verwandeln, doch nach drei gespielten Minuten kassierten Williams und Turudic ihre dritten Fouls und Wedel kam wieder bis auf einen Punkt heran. Zum Ende des dritten Viertels steigerte sich ganz besonders Kapitän Luka Petkovic, der einige riskante Würfe nahm. 63:52 der Spielstand am Ende des dritten Viertels.
Würde der Vorsprung in den letzten 10 Minuten ausreichen? Die Frage stellten sich die Fans auf den Rängen. Die beindruckende Antwort gab das Team auf dem Feld. Während bei Wedel die Kräfte nachließen, das Kombinationsspiel schwächer wurde und die Quote von außen drastisch sank, drehten die Gastgeber furios auf.
Terrence Williams mit teilweise artistischen Durchbrüchen zum Korb, aber auch starke Würfe von Petkovic, Stankevicius und Zylka brachten die Sixers fünf Minuten vor dem Ende mit 74:57 in Front. Pal Ghotra brachte sich mit einem Dreier auf den Spielberichtsbogen und auch Geburtstagskind der Woche Ralph Hounnou (17 Jahre) versenkte zwei Würfe, darunter einen schnellen Abstauber.
Rist Wedel hatte zwischenzeitlich versucht, mit seiner langen Garde das Spiel noch einmal herumzureißen, gegen souveräne Sixers geriet das aber schnell zum Scheitern. Sprungtalent Ferenc Gille versenkte noch einen Ball per Tip-In. Das Signal zum Spielende ging fast im Siegesjubel unter. Die Sixers rutschen auf Rang vier, punktgleich mit Bernau, Wedel verliert den Spitzenplatz an Münster, an gleicher Stelle nächsten Sonntag Gegner der Sixers. Wird da erneut ein Tabellenführer geschlagen?

Für die Sixers trafen: Petkovic 20, Stankevicius 19, Zylka 16, Williams 15,  Niedermanner 7, Ghotra 5, Hounnou 5

Text: Manfred Hoffmann, Foto: ansichtssache

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