"Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, können wir uns oben festbeißen."

Sieben Siege, fünf Niederlagen, Platz 6 in der Staffel Nord der BARMER 2.Basketball-Bundesliga ProB: Die BSW Sixers haben eine gute erste Saisonhälfte hingelegt. Vor dem ersten Spiel im neuen Jahr am kommenden Sonntag (09.01./16.00 Uhr) gegen den Spitzenreiter WWU Baskets Münster spricht Headcoach Chris Schreiber über Weihnachtsgeschenke, Lehren aus der Hinrunde und seine Wünsche für 2022.

Wie hast du Weihnachten und Silvester verbracht? Lag etwas Schönes unter dem Baum?
Wir haben im kleinen Familienkreis entspannt gefeiert und gegessen. Unter dem Baum lag tatsächlich auch etwas für mich, was mich sehr gefreut hat. Alles in allem ein ruhiges Fest.

Haben deine Spieler "Hausaufgaben" über das Fest bekommen?
Nein, die gab es nicht. Die Doppellizenzler waren ja sowieso die ganze Zeit beim SYNTAINICS MBC im Training und teilweise auch im Spiel gefordert. Die anderen Jungs hatten aber wirklich mal komplett frei, es war denke ich wichtig, auch mal vom Basketball abschalten zu können, die anderen mal nicht jeden Tag zu sehen. Die meisten haben die Zeit genutzt, um ihre Familien zu besuchen und den Kopf frei zu bekommen. 

Haben alle den Weihnachtsbraten und die Silvester-Feiern gut überstanden?
(lacht) Es ging ja direkt nach Weihnachten und auch nach Silvester wieder los mit dem Training, da konnte nicht viel angesetzt werden.

Gab es etwas Zeit, um die Hinrunde noch einmal intensiver zu analysieren? Was ist dabei aufgefallen?
Natürlich haben wir im Trainerteam noch einmal zusammen gesessen und über die bisherigen Spiele gesprochen. Auffällig dabei war, dass wir in den Spielen, die wir am Ende noch abgegeben haben, im letzten Viertel zu viele Punkte zugelassen haben. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zudem haben wir zu Anfang der Saison, vor allem in den ersten drei bis vier Spielen, besser von außen getroffen als danach. Das muss nicht immer negativ sein, wir haben zum Beispiel in Düsseldorf gewonnen, obwohl uns dort nur drei Dreier gelungen sind. Aber ich denke, wir müssen ein wenig die Art, wie wir spielen, anpassen. Der Fokus sollte nicht nur auf den Würfen von außen liegen, sondern auch noch konsequenter den Korb zu attackieren. 

Ihr startet in das Jahr 2022 daheim gegen Münster und danach auswärts in Wolmirstedt. Es gibt sicher einfachere Aufgaben zu Beginn.
Wir hatten gegen beide Teams im Hinspiel eine Siegchance, von daher rechnen wir uns natürlich auch in den Rückspielen etwas aus. Und obwohl wir uns schon auf das Derby in Wolmirstedt freuen, konzentrieren wir uns aktuell ausschließlich auf Münster am 09.01. (Jetzt Tickets sichern!). Ein Top-Team mit einem hervorragenden Trainer. Das wird eine richtig harte Nuss. 

Die Tabelle wirkt gefährlich. Nur ein Sieg auf Rang zwei Rückstand, aber auch nur zwei Siege Vorsprung auf die Playdowns. In welche Richtung denkt man da?
Wir denken nach oben. Da wollen wir hin und da gehören wir auch hin. Die Liga ist wirklich sehr eng beinander. Aber wenn wir unsere Hausaufgaben machen, dann können wir uns im oberen Drittel festbeißen. Dafür arbeiten wir. 

Wie steht es um das Team? 
Ich hoffe, dass Marco Rahn im Laufe des Januar wieder zur Verfügung steht und wir so komplett als möglich in die entscheidenden letzten zehn regulären Saisonspiele gehen können.

Was sind deine größten Wünsche für 2022?
Natürlich gesund bleiben, Playoffs mit den Sixers zu Hause in der Ballsporthalle vor Fans spielen und ein Stück mehr Normalität wieder für unser aller Leben. 

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